Ein koreanischer Zulieferer von Kameraaktuatoren (VCM) sah sich beim manuellen Punktschweißen emaillierter Spulenleitungen mit den Aktuatoranschlüssen mit geringem Durchsatz und inkonsistenter Schweißqualität konfrontiert. Manuelle Ausrichtung und schwankende Schweißenergie führten zu schwachen Verbindungen, Isolationsausfällen und kosmetischen Defekten – was zu Nacharbeiten und zum Scheitern von Zugkrafttests führte. Der Kunde benötigte ein kompaktes Produktionsschweißgerät, das manuelle Vorgänge in halbautomatische Inline-Zellen umwandeln und gleichzeitig anspruchsvolle UPH-Ziele für großvolumige Smartphone-Linien erfüllen konnte.
Zu den Hauptfehlerursachen gehörten eine vom Bediener abhängige Elektrodenkraft, eine ungenaue Impulszeit und eine schlechte Steuerung des momentanen Schweißstroms. Manuelles Pressen könnte die sichere Kontaktkraft überschreiten oder zu wenig Druck ausüben, was zu einer unvollständigen Verschmelzung oder einem Durchschlag der Isolierung bei dünnen Emailbeschichtungen führen könnte. Herkömmliche Heißpressschweißsysteme waren sperrig, kostspielig und nicht für die empfindlichen Spulendrähte in koreanischen VCMs optimiert, was die lokale Beschaffung und den schnellen Einsatz zu einer Herausforderung machte.
Mingseal lieferte das für das VCM-Lackdrahtschweißen konfigurierte Mikropunktschweißgerät DW200P und integrierte es in halbautomatische Stationen, um manuelles Schweißen und importierte Heißpressmaschinen zu ersetzen. Der DW200P geht den Prozess technisch und betrieblich an:
Die DW200P-Einheiten wurden in halbautomatischen Zellen eingesetzt, in denen ein Bediener Träger lädt und die Maschine die Sichtausrichtung, eine subtile Z-Komprimierung und die programmierte Schweißsequenz durchführt. Dieser Hybridansatz bewahrt die Flexibilität des Bodens und eliminiert gleichzeitig die manuelle Impulssteuerung und Kraftschwankungen.
Gemessene Ergebnisse des koreanischen Piloten:
Für die koreanische VCM-Industrie bietet DW200P eine inländische Alternative zu importierten Heißpressschweißgeräten mit geringerem Platzbedarf, geringeren Integrationskosten und schnellerem Support vor Ort. Sein Mikrokraftkopf und die Nano-Timing-Stromrückmeldung sind speziell auf Lackdraht- und Dünnfilmanschlüsse abgestimmt, die in modernen Kameraaktoren zu finden sind, sodass lokale Lieferanten die OEM-Zuverlässigkeitserwartungen erfüllen können, ohne auf ausländische Ausrüstung angewiesen zu sein.
Der Mikropunktschweißer DW200P verwandelt das manuelle VCM-Lackdrahtschweißen in einen zuverlässigen, halbautomatischen Hochgeschwindigkeitsprozess. Mit Mikrokraftsteuerung (40 g ± 5 g), präziser Bewegung und Rezeptrückverfolgbarkeit liefert es die von koreanischen Kameramodulherstellern geforderte UPH- und Schweißqualität und ermöglicht gleichzeitig die Unabhängigkeit der lokalen Lieferkette.